Unser neuer „Last“

Viel Arbeit haben wir in den Umbau unseres neuen Logistikfahrzeuges investiert

Unzählige Arbeitsstunden, die richtigen Professionisten und ein gutes Netzwerk waren notwendig um aus einem gebrauchten Kühltransporter ein fast neues und sehr kostengünstiges Versorgungsfahrzeug für die Feuerwehr entstehen zu lassen.

Das bisherige Versorgungsfahrzeug, ein  „Ölwehr Donau“-Fahrzeug,  musste nach 28 Jahren im Einsatz leider außer Dienst gestellt werden.

Logistikeinheit für das neue Katastrophenschutzlager der Gemeinde Ardagger

Anfang 2015 trat der Bürgermeister der Gemeinde Ardagger, DI Johannes Pressl, an die vier Feuerwehren seiner Gemeinde mit der Absicht heran, eine Schwerpunktbildung unter den Feuerwehren zu diskutieren bzw. die Spezialisierung einzelner Wehren zu erreichen. Nach diversen Besprechungen und der Konkretisierung eines Gesamtkonzeptes kristallisierte sich für die FF Stefanshart der Schwerpunkt Katastrophenschutz heraus. In diesem Gesamtkonzept inbegriffen sind ein Katastrophenschutzlager mit ca. 200 Palettenstellplätzen (welches gerade fertiggestellt wird), ein Stapler und eine Logistikeinheit – ein  Transportfahrzeug.

Anschaffung / Umbauarbeiten:

Im Juni 2015 wurde eine sich ergebende Chance ergriffen und ein gebrauchter LKW mit Kühlkoffer erworben. Der Kühlkoffer wurde abmontiert und konnte verkauft werden. Nun wurde begonnen, die Karosserie instand zu setzen und die notwendigen Umbauarbeiten in Angriff zu nehmen. Roststellen wurden ausgebessert und die Karosserie neu lackiert. Die Ladebordwand wurde überholt. Die größte „Baustelle“ stellte die Fahrerkabine da. Dieses wurde zum größten Teil „entkernt“, d.h. sämtliche Verkleidungen, die Sitze und das Armaturenbrett wurden abmontiert. Danach wurden auch hier die Blechteile von Fehler- und Roststellen befreit. Sämtliche Arbeiten, auch das Füllern der Fahrerkabine, wurde von den Feuerwehrmitgliedern selbst durchgeführt. Lediglich das Lackieren der Fahrerkabine wurde außer Haus gegeben. Viel Zeit nahmen anschließend das wieder zusammensetzen der Fahrerkabine und die notwendigen Adaptierungsarbeiten (Verkabeln für die Arbeitsbeleuchtung, Steckdosen,  Blaulicht, Seilwinde etc.) in Anspruch. 

Aluminiumaufbau mit seitlichen Schiebeplanen und eine rückseitige Ladebordwand

Viele Überlegungen wurden zum Aufbau und dessen Ausstattung angestellt. Gewählt wurde schließlich ein Aluminiumaufbau mit Schiebeplanen an den beiden Längsseiten, um eine einfache und schnelle Beladung mittels Gabelstapler durchführen zu können. Der Aluminiumaufbau wurde so groß wie nur möglich ausgeführt. Die Ladefläche im Inneren beträgt stolze 2.48m x 4.69m, somit können 10 Stk. EURO-Paletten transportiert werden.

Insgesamt wurden 614 Arbeitsstunden geleistet

Auch wenn innerhalb der Mannschaft Fachkräfte mit dem entsprechenden Wissen und Knowhow  vorhanden sind, muss für ein derartiges Projekt sehr, sehr viele Zeit aufgewendet werden. Insgesamt wurden für das Projekt 614 Arbeitsstunden geleistet.

Wichtigster Ansprechpartner – der Projektleiter

Auch wenn viele helfende Hände bereitstehen, müssen diese koordiniert und die Arbeiten entsprechend eingeteilt werden. Diese Rolle übernahm von Anfang an unser Fahrmeister EHBM Anton Tagwerker, gemeinsam mit unserem OV Feigl Wolfgang, die die Arbeiten unermüdlich vorantrieben.

Projektpartner

Wir haben zwar sehr viele Arbeiten selbst durchgeführt aber ohne die professionelle Arbeit von Spezialfirmen geht es nicht. Wir möchten uns bei den Firmen: Eßmeister e.U. 3321 Oed; Fürlinger GmbH 3313 Wallsse und Hütter GesmbH 3300 Amstetten bedanken für die gute Zusammenarbeit.

29.05.2016_Einladung KAT-HalleneröffnungSegnung des Fahrzeuges am 29.05.2016

 

Im Zuge der Eröffnung und Segnung der neuen Katatstrophenschutzhalle am 29.05.2016 stellen wir euch auch unseren „Last“ vor. Hier könnt ihr das Fahrzeug hautnah sehen und auch manches ausprobieren.

Wir würden uns freuen euch mit saftigen Hendln und knusprigen Pommes bewirten zu können!